Grausige Buchempfehlungen | #WritingFriday

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Wuhu, es ist Freitag und diese Woche bin ich mal wieder beim #WritingFriday von der lieben Elizzy vom Blog read books and fall in love dabei. Sie hat erst neulich die neuen Themen für den Oktober veröffentlicht und ich bin total begeistert davon. Es wird mir nicht möglich sein, jede Woche mitzumachen, aber ich werde versuchen, wenigstens alle zwei Wochen teilzunehmen.

Bei der Aktion #WritingFriday bekommen wir jeden Monat fünf Schreibthemen an die Hand, aus denen wir uns immer freitags eines aussuchen und darüber schreiben dürfen.

Alle Schreibaufgaben für Oktober 2020 findest du hier.

Ich schreibe heute über folgendes Thema:

Stelle uns ein Buch vor, dass dich das Grauen gelehrt hat.

#WritingFriday 2020

Mal wieder entpuppe ich mich als kleine Rebellin und halte mich nicht an die Schreibaufgabe. Anstatt eines Buchs, möchte ich dir zwei Bücher vorstellen, die auf der Skala des Grauens ganz weit oben stehen.

Zuerst hatte ich Stephen Kings Debütroman „Carrie“ im Kopf. Die Anfangsszene, in der das Mädchen blutend und heulend unter der Dusche steht, weil sie ihre Tage bekommen hat und nicht wusste, dass es sowas überhaupt gibt, hat in mir ein ziemlich beklemmendes Gefühl ausgelöst. Ich habe beim ersten Versuch, das Buch zu lesen, sogar abgebrochen, weil ich mich dabei unwohl gefühlt habe. Das ist mir noch nie mit einem anderen Buch so ergangen.

Carrie von Stephen King Cover

Ein paar Jahre später habe ich es dann nochmals angefangen und es diesmal auch komplett gelesen. Es ist definitiv ein tolles Buch und ich konnte richtig mit Carrie mitfühlen. Sie wird von ihren Klassenkamerad*innen gemobbt, hat aber eine besondere Fähigkeit, mit der sie sich schließlich zur Wehr setzt.

„Carrie“ hat mich nicht nur gut unterhalten, sondern auch zu einer eigenen Geschichte inspiriert. Die ist damals allerdings bei den Testleserinnen vollkommen durchgefallen. :D Aber ich bin fest gewillt, sie irgendwann zu überarbeiten. Es ist einige Jahre her, dass ich die Geschichte geschrieben habe und ich glaube, inzwischen viel dazugelernt zu haben.

Du willst mehr Infos zum Buch? Hier findest du meine Rezension auf dem Hauptblog.

Das zweite Buch, das ich an dieser Stelle empfehlen möchte, ist „Der Angstfresser“ von Tanja Hanika. Das Buch ist für mich der absolute Beweis dafür, dass Frauen sehr wohl gute Horrorgeschichten schreiben können.

Der Angstfresser von Tanja Hanika Cover

Es geht um Chester Harris, einen Horrorautoren, dem es nicht mehr genügt, andere nur mit seinen Geschichten zu erschrecken. Deshalb veranstaltet er eine ganz besondere Gruselnacht, die seinen Gästen für immer im Gedächtnis bleiben soll – zumindest denen, die die Nacht überleben.

Das Buch ist noch viiiiiel grausiger als „Carrie“ und definitiv nichts für schwache Nerven. Trotzdem, oder gerade deshalb, gehört es zu meinen absoluten Lieblingsbüchern im Horrorgenre. Im Übrigen ist es unter dem Titel „The Fear Monger“ auch auf Englisch erhältlich.

Auch zu diesem Buch gibt es eine Rezension auf meinem Hauptblog.

Welche Horror-/Gruselbücher kannst du empfehlen? Schreib mir deine Tipps gerne in die Kommentare.


Du möchtest mehr von mir lesen? Hier findest du alle meine Beiträge zum #WritingFriday.

Achtung!

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19 Kommentare

      • Das hat normale Taschenbuchumfang.
        Ja – mach mal – würde mich interessieren wie es dir gefällt.
        Ich traue mir kein Re-Read zu, da ich bei Shining leider die schönen grausigen Erinnerungen zerstört habe. Ich hatte nämlich verdrängt wie ausschweifend King sein kann und damit sehr gerne die Spannung kappt. Das war früher nicht so zu bemerken, da es wenig alternative Autoren in deutsch gab, die Horror schrieben.

        Gefällt 1 Person

      • Ah, das ist super.

        Ja, das King ausschweifend sein kann, habe ich auch schon festgestellt. Manche seiner Geschichten könnte man meiner Meinung nach auf der Hälfte der Seiten erzählen. Womit ich aber nicht sagen möchte, dass ich ihn für einen schlechten Schriftsteller halte. Ganz im Gegenteil, seine Ideen sind meist grandios.

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      • Nein, nein. Er hätte aber wahrscheinlich heute nicht mehr ganz so einen Erfolg, da es zu viel ebenbürtige Konkurrenz gibt.
        Selbst sein abschweifen ist gut geschrieben. Es zerstört halt nur die Spannung😀

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    • Ich würde mir den Film auch gerne mal anschauen. Aber ich reagiere auf Horrorfilme viel sensibler und empfindlicher als auf Horrorbücher. Vielleicht wage ich es aber doch mal. :) Danke für deinen Kommentar.

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      • Ich glaube, bei den meisten ist es so wie bei dir. Ich weiß auch nicht, warum mir das Kopfkino lieber ist. Vielleicht, weil ich da die Eindrücke ein bisschen „kontrollieren“ kann? Ich weiß es nicht.

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  1. Von Tanja Hanika kenne ich bis jetzt nur „Hexenwerk“ – das hat mir schon sehr gut gefallen. Allerdings musste ich danach erstmal das Licht anmachen und gucken, ob sich jemand in den Schatten in meinem Schlafzimmer versteckt.

    Carrie kenne ich noch nicht, interessiert mich aber. Nur zu viele Kings nacheinander kann ich nicht lesen, da er schon sehr arg ausschweifend schreibt. Also ich mag King, aber nicht zu oft. Als nächstes liegt „Brennen muss Salem“ von ihm bereit.

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    • Oh ja, „Hexenwerk“ war auch klasse!!! Ich fand das auch super gruselig und Tanja Hanika hat mal gesagt, dass ihr Sohn sie auf die Idee für das Buch gebracht hat, als er eines Abends vor dem Schlafen zu ihr sagte: „Mama, hinter dir steht eine Hexe.“ :D

      „Brennen muss Salem“ würde ich auch gerne noch lesen. Und ja, das mit dem ausschweifenden Schreiben stimmt leider, das mag ich auch nicht so.

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    • Hallo Judith,

      ja, das kann ich nachvollziehen, ich kenne einige Leute, die bei Horror das Gesicht verziehen und abwinken. Wobei ich sagen muss, dass ich gerne Horror lese, aber sehr ungerne als Film anschaue. Filme finde ich viel schlimmer als Bücher.

      Liebe Grüße
      Emma

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