Montagsfrage KW15/2020 |Buchtipps für Kinder

Heyho,

schön, dass du bei mir vorbeischaust. Heute möchte ich – wenn auch etwas spät – wieder an der Montagsfrage von Lauter&Leise teilnehmen.

Ich denke, um Corona kommen wir gerade alle nicht herum, deshalb ist es auch völlig okay, dass Antonia diese Woche wieder eine auf Corona bezogene Frage gestellt hat.

Auch wenn sich mein eigener Alltag eher wenig verändert hat (ich bin ja nicht berufstätig bzw. sowieso die meiste Zeit zu Hause), beeinflusst das C-Thema unser aller Leben mehr, als jede Schweinegrippe oder EHEC (du erinnerst dich?) es jemals getan haben.

Und dass vor allem Kindern zu Hause mittlerweile die Decke auf den Kopf fällt, kann ich nachvollziehen (obwohl ich als Kind am liebsten zu Hause allein oder mit meiner kleinen Schwester gespielt habe). Junge Leseratten genießen die extra Lesezeit vermutlich, doch auch für Kinder, die bisher nicht zum Buch gegriffen haben, gäbe es keinen besseren Moment, als jetzt damit anzufangen.

Deshalb passt die Montagsfrage heute total gut. Sie lautet:

Welche Bücher könnt ihr Eltern (& gelangweilten Kindern) gerade sehr empfehlen?

Montagsfrage

Ich muss dazu sagen, ich habe derzeit keine Kinder in meiner näheren Umgebung. Ich bin weder Mutter, noch Tante. Doch ich habe schon immer gerne gelesen – als Kind noch mehr als heute. Deshalb möchte ich heute ein paar Bücher empfehlen, die mir in meinen jungen Jahren sehr viel Freude bereitet haben.

Als erstes möchte ich meine beiden Lieblingsautoren aus der Kindheit vorstellen: Astrid Lindgren und Thomas Brezina.

Von Astrid Lindgren habe ich (fast) alles verschlungen, was ich in die Finger bekam: Madita und Pims, Michel aus Lönneberga, Die Kinder aus Bullerbü, Pippi Langstrumpf, Ronja Räubertochter, usw. Ich habe diese Bücher geliebt und sie waren der Grund, warum ich selbst auch Autorin werden wollte. Astrid Lindgren hat eine ganz besondere Art, Geschichten zu erzählen. Ich kann diese Bücher Eltern von vor allem Grundschulkindern nur ans Herz legen. Sie eignen sich auch sehr gut zum Vorlesen.

Kindern ab 8 Jahren empfehle ich die Bücher von Thomas Brezina, vor allem die „Ein Fall für dich und das Tiger-Team“-Reihe (Detektivgeschichten ähnlich wie TKKG oder Die drei ???, nur dass das Kind aktiv dabei miträtseln kann und Teil des Tiger-Teams wird) und die „Pssst! Unser Geheimnis“-Reihe, die sich vor allem an Mädchen richtet und in der die Leser Geheimbotschaften entschlüsseln dürfen.

Zum Schluss noch ein Buch, das ich als ganz besonders wertvoll erachte: „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende. Da stecken so viele wunderbare Ideen drin und der Autor hat etwas ganz Einzigartiges geschaffen, das mich selbst auch Jahre nach dem Lesen noch inspiriert. Ich würde das Buch aber eher älteren Kindern ab 10 Jahren empfehlen.

Oh, und da wir gerade schon bei Klassikern sind, fallen mir noch die Bücher von Otfried Preußler ein, vor allem „Das kleine Gespenst„, „Die kleine Hexe„, „Der kleine Wassermann“ und natürlich „Der Räuber Hotzenplotz„. Die eignen sich vor allem für Grundschulkinder und zum Vorlesen.

Natürlich geht auch immer Harry Potter – aber das brauche ich ja nicht zu erwähnen, oder? ;)


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2 Kommentare

  1. Hallo Emma,

    mir geht es da wie dir – ich habe als Kind viel mehr gelesen als jetzt, und scheinbar hatten wir einen ähnlichen Lesegeschmack. ;)
    Von Thomas Brezina würde mir da noch die „No Jungs! Zutritt nur für Hexen“-Reihe einfallen, die ich einfach toll fand – vor allem, weil sie von einem Kerl geschrieben wurde.^^

    Jetzt während des Grundschullehramt-Studiums habe ich außerdem die Kinderbücher von Erich Kästner wieder entdeckt, auf die ich erst später gestoßen bin, als ich wohl schon zu „alt“ für die Bücher war. Trotzdem hat er sehr schöne Geschichten geschrieben, die außerdem auch heute noch gut lesbar sind, wenn man bedenkt, dass sie größtenteils in den 30er-Jahren entstanden sind. :)

    Liebe Grüße, Lina

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    • Hallo Lina,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Das ist toll, dass wir ähnliche Bücher mochten. Die „No Jungs! Zutritt nur für Hexen“-Reihe habe ich leider nie gelesen, aber ich hatte davon gehört. Vielleicht finde ich die Reihe ja in unsrer örtlichen Bücherei, wenn die Corona-Krise vorbei ist. Du hast mich jetzt neugierig gemacht. :D

      Ooooh, wie konnte ich nur Erich Kästner vergessen? „Emil und die Detektive“, „Pünktchen und Anton“ und „Das doppelte Lottchen“ habe ich auch sehr gerne gelesen.

      Ganz liebe Grüße
      Emma

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