Tanz mit mir! | KW13/2020 #WritingFriday

Hallihallo,

heute bin ich ENDLICH  wie versprochen wieder beim #WritingFriday von Elizzy dabei. Ich hab’s ja schon sooo vermisst. Vier Wochen war ich nicht dabei und habe daher noch gar kein Thema des März verwendet – also habe ich heute freie Wahl. Ich habe mich für die meiner Meinung nach schwierigsten Aufgabe entschieden. Einfach, weil ich mich selbst ein bisschen herausfordern wollte.

Lasst mich gerne in den Kommentaren wissen, ob sie mir gelungen ist. ;)

Die Themen für den März sind:

  • Beschreibe einer blinden Person den Frühlingsanfang.
  • Schreibe eine Geschichte und flechte darin folgende Wörter mit ein: Banane, Zahnlücke, kitzeln, Frühlingsbriese, bunt
  • Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz “Mia wollte jetzt noch nicht gehen aber…” beginnt.
  • Erzähle aus der Sicht deines Balkons / deiner Terrasse. Wie sieht es da aktuell aus? Was könnte in den nächsten paar Tagen dort geschehen?
  • Versuche “Sie war glücklich” in einer Szene zu beschreiben, ohne die Wörter “Glück” oder “glücklich” zu gebrauchen.

writing friday 2020

Mein Thema heute: Versuche “Sie war glücklich” in einer Szene zu beschreiben, ohne die Wörter “Glück” oder “glücklich” zu gebrauchen.

Tanz mit mir!

Es war der erste warme Tag im Frühling. Die Vögel zwitscherten von den Dächern und nisteten zwischen den Knospen der Bäume. Die Sonne drang selbst in die kleinsten Ritzen und ließ alles blühen und gedeihen.

Sie kam die Straße entlang, hüpfend und summend. Ihr Gesicht schmückte ein Grinsen von einem Ohr zum anderen. Sie drehte sich im Kreis und streckte die Arme in die Luft.

„Lena, was machst du da?“, fragte Peter, der vor dem Haus mit seinem Fahrrad auf und ab fuhr.

„Ich tanze!“, lachte Lena.

„Wieso tanzt du?“

„Weil mir danach ist. Komm, tanz mit mir!“

Peter betrachtete das tanzende Mädchen kritisch, dann stieg er von seinem Fahrrad, lehnte es gegen den Gartenzaun und drehte sich ebenfalls im Kreis.

„Wenn du die Arme ausbreitest, ist es, als würdest du fliegen!“, rief Lena und wirbelte um die eigene Achse, immer schneller und schneller, bis ihr schwindlig wurde und sie lachend auf den Boden plumpste.

Peter hielt inne und rannte zu ihr. „Hast du dir wehgetan?“

„Ach wo!“, kicherte Lena, stand auf und klopfte sich den Dreck von der Hose. Dann tanzte sie wieder und rief: „Komm, Peter, tanz mit mir!“


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6 Kommentare

  1. Wunderschön! Tanzen gibt einem tatsächlich immer wieder ein Glücksgefühl! Schön wie du das alles verpackt hast :D gefällt mir sehr gut! Danke für den Beitrag <3

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