Montagsfrage KW13/2020 | Quarantäne-Empfehlung?

Sooo, ich melde mich auch mal wieder aus der Versenkung. Es tut mir leid, dass es hier auf dem Blog in letzter Zeit etwas ruhig ist und ich vor allem nicht mehr dazu komme, beim #WritingFriday mitzumachen (ich hab’s mir für diese Woche fest vorgenommen). Ich bin momentan irgendwie ein bisschen überfordert mit allem. Es steht so viel auf dem Plan und obwohl ich den ganzen Tage zu Hause bin, weiß ich gar nicht, womit ich anfangen soll.

Abgesehen davon, geht es mir psychisch momentan etwas schlechter. Nicht von der Stimmung her, die ist einigermaßen stabil, aber der unterschwellige Stress der ganzen Situation mit Corona, wirkt sich ziemlich auf meine Angststörung und psychotischen Symptome aus. Das tut mir momentan einfach überhaupt nicht gut – aber ich denke, da sitzen wir alle im selben Boot, nicht wahr?

Ich hoffe, du bist gesund und bleibst zu Hause, wenn es irgendwie möglich ist. Damit wir uns nicht langweilen, hat Antonia von Lauter&Leise heute eine ganz tolle Montagsfrage gestellt, die ich gleich mal beantworten möchte.

Hier die Frage:

Welches Buch hast du zuletzt beendet und wäre es eine gute Quarantäne-Lektüre?

Montagsfrage

Da ich mich momentan in einer ziemlichen Leseflaute befinde, habe ich dieses Jahr erst vier Bücher beendet und drei davon waren Sachbücher. Ich möchte mich deshalb auf den einzigen Roman beziehen, den ich zuletzt ausgelesen habe, und der passt in die momentane Situation wie die Faust aufs Auge.

Das ist allerdings keine Absicht, denn ich habe das Buch bereits im Januar beendet, BEVOR es bei uns zur Coronakrise kam. Das Buch heißt „Myalig – gestohlene Leben“ und stammt von der wunderbaren Laura Kier. Und es geht um – genau – eine tödliche Seuche. Es handelt sich dabei um den 18. (unabhängig lesbaren) Band der Märchenspinnerei und ist eine Steampunk-Märchenadaption von „Die Schöne und das Biest“.

Hier mal der Klappentext:

Ein verlassener Weinberg.myalig
Ein Luftschiff im Gewitter.
Ein verborgenes Labor.

Seit Jahren fordert die Krankheit Myalig unzählige Leben. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, werden ganze Dörfer ausgelöscht.

Auch Amanda wird beinahe Opfer der Säuberungen, obwohl sie die Krankheit überlebt hat. In der Hoffnung, Amanda könnte der Schlüssel zu einem Heilmittel sein, schickt Graf Levente von Sonnfried seinen Androiden, um sie zu retten. Doch wird sie bei Levente ankommen? Und ist sie wirklich der Schlüssel zur Heilung von Myalig?

Die Schöne und das Biest einmal anders.

In »Myalig – gestohlene Leben« lässt Laura Kier Weinreben in karger Erde wachsen und treibt Zahnräder mit Sonnenenergie an. Das französische Volksmärchen im Steampunk-Setting wird zu einer düsteren Geschichte über Vertrauen, Ausgrenzung und den Kampf um Menschlichkeit.“

Ich kann das Buch absolut empfehlen, mir hat es gut gefallen. Ob es sich allerdings als Quarantäne-Lektüre eignet, darüber lässt sich streiten. Zum einen ist die Geschichte aktuell wie nie, obwohl sie bereits im September 2019 erschienen ist. Man kann sich zum jetzigen Zeitpunkt sicher noch viel besser in die Handlung hineinfühlen, auch wenn es sich um eine komplett andere Krankheit handelt und Verlauf und Umgang damit sich ebenfalls von Corona unterscheiden. Zum anderen ist sie vielleicht nicht die perfekte Ablenkung, da wir Ähnliches gerade in der Realität erleben. Das muss also jeder für sich selbst abwägen.

Wie gesagt, mir hat das Buch gefallen. Wer meine Meinung dazu lesen möchte, den verweise ich auf meinen anderen Blog zur Rezension. Außerdem habe ich dort auch die Autorin dazu interviewt.


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Achtung!

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3 Kommentare

  1. Liebe Emma,

    mir gehts ähnlich wie dir: Leseflaute, zu viel zu tun, unterschwellige Anspannung, Stimmung noch ok.
    Ich mag das normale Leben wieder haben. Aber lass uns erstmal hoffen, dass wir gesund bleiben und das schnell vorbei geht.

    Dein letztes Buch wäre für mich keine gute Ablenkung, obwohl ich die Idee von Märchenadaptionen in vielerei Hinsicht gut finde. Allerdings möchte ich gerade nix von Krankheiten lesen…Abtauchen, ablenken, wenn dann.

    Liebe Grüße
    Tina

    Gefällt 1 Person

    • Liebe Tina,

      oh, da sitzen wir wohl im selben Boot. Aber ja, du hast recht, Hauptsache unsere Lieben und wir bleiben gesund und es wird bald alles wieder gut.

      Ja, das dachte ich mir, dass sich das Buch momentan nicht für jeden eignet. Aber ich wollte es trotzdem mal vorstellen.

      Liebste Grüße
      Emma

      Liken

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