Postweg 50 Jahre | #WritingFriday KW25/2019

Ihr Lieben,

endlich melde ich mich mal wieder mit einem #WritingFriday-Beitrag bei euch. Wie kann man besser ins Wochenende starten, als mit dieser Aktion von Elizzy?

Jeden Monat gibt sie uns mehrere Schreibthemen an die Hand, aus der wir uns immer freitags eines aussuchen und darüber schreiben dürfen.

Die Themen für Juni 2019 sind:

writingfriday2019_header-1100x633Mein heutiges Thema: Schreibe einen Brief an dein 80-jähriges Ich.

Liebe 80-jährige Emma,

dieser Brief wird 50 Jahre lang unterwegs sein, bis du ihn liest. Ich hoffe, du lebst noch, denn sonst habe ich mir die Mühe umsonst gemacht ;-)

Momentan stecke ich tief in einer taffen Selbstfindungsphase, die mir immer mehr die Augen öffnet. Ich beschäftige mich mit meinen Interessen, beruflichen Möglichkeiten, Stärken und Schwächen, meiner Sexualität und der Frage, wer ich eigentlich bin.

Bis zu meinem 30. Geburtstag im Oktober möchte ich Gewissheit darüber haben, wie ich die nächsten Jahre gestalten möchte und was mir im Leben wirklich wichtig ist.

Leider kommen dabei sowohl meine Blogs, als auch das Schreiben zu kurz, doch die Zeit möchte ich mir jetzt einfach nehmen. Ich kann mich momentan sowieso auf nichts anderes konzentrieren.

Ich hoffe, dass es dir im Alter gut geht und dass die nächsten 50 Jahre nicht so schwierig werden wie die letzten 15. Klar wird es immer wieder gute und weniger gute Momente in deinem Leben geben, aber das Positive soll überwiegen. Das wünsche ich dir von ganzem Herzen.

Eines ist mir klar: Ich muss mutiger werden. Mehr wagen, mehr riskieren. Nur so kann ich meine Träume leben und ich hoffe, dass du in 50 Jahren alle Chancen und Möglichkeiten genutzt und dich nicht dein Leben lang unter der Bettdecke verkrochen hast.

Pass auf dich auf.

Alles Liebe,

die 29-jährige Emma


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5 Kommentare

  1. Dein Brief ist irgendwie auch ein Brief an dich jetzt und in den nächsten Jahren. Sehr motivierend. Ich glaube auch mutig sein, ist wirklich wichtig. „Hätte ich mal“ sagt man eher als „hätte ich mal nicht“.
    Grüße, Katharina

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