Schreibtipps der Woche | KW 13 – 15/2019

Auf meinen Social-Media-Kanälen, ganz besonders Facebook, habe ich in den letzten Wochen immer mittwochs einen „Schreibtipp der Woche“ abgegeben. Diese wollte ich hier auch noch einmal veröffentlichen. Drei Stück habe ich in Bildern, die präsentiere ich euch hiermit.

Natürlich funktionieren nicht alle Schreibtipps bei allen AutorInnen. Probier’s am besten einfach mal aus, wie es für dich läuft und ob du damit deine Schreibroutine optimieren kannst.

Schreibtipps der Woche

2019.03.27

Diesen Tipp versuche ich selbst so oft wie möglich zu beherzigen. Es funktioniert nicht immer, manchmal schreibe ich auch ein Kapitel zu Ende und baue am Schluss einen Cliffhanger ein, bei dem ich dann am nächsten Tag weiterschreibe.

Es ist ein unglaublicher Motivationsboost, wenn man an einer spannenden Stelle mit dem Schreiben anfangen kann. Man kommt da viel leichter in die Geschichte rein und tut sich nicht so schwer, mit dem Schreiben anzufangen.

2019.04.03

Dieser Tipp ist dafür gedacht, dir Druck beim Schreiben zu nehmen und den inneren Kritiker auszublenden. Die Rohfassung ist nur dazu da, deine Geschichte zu erzählen – und zwar dir selbst. Niemand anderes muss diesen Rohentwurf sehen.

Erst beim Überarbeiten lässt du die Kritik deines inneren Nörglers zu. Dann ist es an der Zeit, darüber nachzudenken, was andere über deinen Text denken könnten und welche Schwächen er noch hat.
2019.04.10

Ein Buch zu schreiben ist möglicherweise eines der schwierigsten Dinge, die du in deinem Leben machst. Deshalb ist es enorm wichtig, dass du selbst so richtig Lust auf die Geschichte hast. Wenn sie dir nicht gefällt, dann bringst du sie höchstwahrscheinlich nie zu Ende und falls doch, dann nur unter großer Anstrengung.

Ich rate dir deshalb, genau das Buch zu schreiben, das du selbst immer lesen wolltest. Aktuellen Trends hinterherzurennen, ohne wirklich dahinter zu stehen, ist ziemlich sinnlos. Das wäre, wie wenn du Lakritze nicht magst, aber es trotzdem isst, weil es momentan alle essen. Du siehst schon – macht keinen Sinn, oder?


Haben dir meine Schreibtipps gefallen? Wenn ja, dann lass es mich doch in den Kommentaren wissen. Ich freue mich immer über Feedback.

Achtung!

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7 Kommentare

  1. Echt – mitten im Satz aufhören? Das stelle ich mir wirklich schwierig vor….das probiere ich irgendwann mal aus. Da bin ich neugierig.
    Danke für die Tipps.

    LG

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  2. Klingt alles sehr einleuchtend. Trotzdem könnte ich den ersten Punkt niemals einhalten. Wenn ich eine Idee habe, muss die raus, ansonsten kann ich mich auf nichts anderes mehr konzentrieren. ;)
    Grüße, Katharina.

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    • Hallo Katharina,

      danke für deinen Kommentar.

      Ja, bei Tipp Nr. 1 scheiden sich die Geister. Das muss jeder für sich selbst herausfinden, wie man am besten schreibt. Mir hilft es, an einer spannenden Stelle mit dem Schreiben aufzuhören. Muss nicht zwingend mitten in der Szene sein, kann auch ein Cliffhanger am Kapitelende sein.

      Liebste Grüße
      Emma

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