#WritingFriday #32 | Kleine Freuden

Heute ist wieder der #WritingFriday an der Reihe, diesmal bereits zum 32. Mal. Ich habe mir gut überlegt, ob ich noch dran teilnehmen soll, da die Zeit schon wieder fortgeschritten ist. Aber dann dachte ich mir: Warum nicht? Versuchst du es einfach mal.

Der #WritingFriday findet immer bei der lieben Elizzy auf ihrem Blog Read Books And Fall In Love statt. Es werden uns jeden Monat mehrere Schreibthemen an die Hand gegeben, von denen wir uns immer freitags eines aussuchen und darüber schreiben dürfen. Letzte Woche habe ich nicht mitgemacht, weil ich einfach nicht dazu kam. Deshalb habe ich für den Februar noch die volle Auswahl.

Diese Themen stehen im Februar zur Verfügung:

  • Erwin, ein 74 jähriger Senior, entreisst von zu Hause – erzähle von seinem Abenteuer. (Bedenke dabei, er wird nach nur 17 Stunden wieder gefunden und nach Hause gebracht.)
  • Erzähle von einem Albtraum.
  • Schreibe eine Geschichte die mit dem Satz “Jack griff zu seinem Schwert und zögerte dann doch, denn…” beginnt.
  • Maren verabredet sich an Valentinstag mit einem Unbekannten, erzähle von diesem Date.
  • Schreibe darüber wie man dir eine Freude machen kann.

writingfriday2019_header-1100x633Mein heutiges Thema: Schreibe darüber wie man dir eine Freude machen kann.

Kleine Freuden

Seit vielen Jahren leide ich schon unter Ängsten und Depressionen. Das ist hart, aber es sensibilisiert einen auch für die kleinen Dinge, die das Leben ein klein wenig besser machen. An vielen Tagen geht es mir einfach sehr schlecht. Ich befinde mich in einer schwarzen Wolke, die mir die Sicht auf meine Umgebung nimmt und einfach alles macht mir Angst, Menschen ganz besonders.

Doch es gibt ein paar kleine Dinge, die ich bemerke, und die mich glücklich machen. Ein gemeinsamer Spaziergang in der Sonne, zum Beispiel, oder einfach ein gutes Essen.

Noch vor ein paar Jahren hatte ich große Probleme in meiner Beziehung, die mich oft den ganzen Tag verfolgt haben. Ich war oft verzweifelt, kämpfte an meinem Arbeitsplatz mit den Tränen und wollte am liebsten einfach davonlaufen. Wenn ich dann morgens in der Bäckerei vorbeiging, um mir eine Butterbrezel für die Frühstückspause zu besorgen, erwärmte es mein Herz jedes Mal, wenn die Verkäuferin mir zulächelte oder ein freundliches Wort für mich übrig hatte. Das machte mir eine so große Freude, dass meine Probleme gleich ein wenig leichter zu tragen wurden.

Ihr seht: Es braucht nicht viel, um mir eine Freude zu machen. Ein Lächeln, ein liebes Wort, eine freundliche Geste – und mir geht es gleich schon viel besser.


Achtung!

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2 Kommentare

  1. Hey Emma,
    mir helfen an schlechten Tage auch die „kleinen“ Sachen.
    Besonderes passiert selten, aber wenn man Glück in den kleinen Dingen findet, weckt das die Hoffnung, dass die Welt doch nicht so düster ist, wie man manchmal denkt.
    Grüße, Katharina.

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    • Hallo Katharina,

      ja, das hast du schön ausgedrückt. Ich glaube, das wahre Glück ist auch, die kleinen Freuden schätzen zu können. Sie begegnen uns selbst an den düstersten Tagen. Wir müssen nur sensibel genug sein, um sie zu bemerken.

      Liebste Grüße
      Emma

      Gefällt 1 Person

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