#WritingFriday #25 | Laubrascheln

Heyho,

heute ist Freitag – da steht Elizzys #WritingFriday wieder an.

Übrigens wird das der letzte Beitrag für zwei Wochen sein. Denn ich lege vom 22.10. bis einschließlich 04.11.2018 eine Blogpause ein. Wollte ich nur mal angekündigt haben. Danach komme ich hoffentlich mit vielen neuen Ideen wieder zurück.

Beim #WritingFriday gibt uns die liebe Elizzy jeden Monat Schreibthemen vor, aus denen wir uns eines aussuchen und darüber schreiben dürfen.

Das sind die Themen für Oktober:

  • Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz „Er sah nach hinten und ihm lief ein kalter Schauer über den Rücken, denn…“ beginnt.
  • Casper der Geist kriegt unerwarteten Besuch, berichte davon.
  • Erzähle ein Märchen über einen Kürbis.
  • Erzähle aus der Sicht eines Vampirs an Halloween.
  • Du bist ein Baum, der gerade all seine Blätter verliert, wie fühlst du dich?

writing friday

Mein heutiges Thema: Du bist ein Baum, der gerade all seien Blätter verliert, wie fühlst du dich?

Laubrascheln

Zart weht der Wind durch meine Äste und jagt mir einen Schauer über den Stamm. Meine Blätter zittern, lösen sich von den Zweigen und schweben zu Boden. Zu meinen Wurzeln hat sich das Laub gesammelt. Gelb sind sie geworden, meine schönen Blätter. Gelb und rot.

Ab und zu blieb mal ein Passant stehen und staunte über meine schöne bunte Pracht, doch jetzt segeln die Blätter zur Erde und hinterlassen meine nackten Äste, die ich wie ein knochiges Gerippe gen Himmel strecke. Mir wird zunehmend kälter, doch ich kann nichts dagegen tun.

Eine sanfte Melancholie macht sich in mir breit. Es ist Herbst – die Zeit im Jahr, in der die Natur stirbt. Nur um im Frühling wieder zu neuem Leben zu erwachen.

Traurig betrachte ich die Blätter auf dem Boden, doch dann geschieht etwas Unerwartetes: Zwei Kinder, acht, vielleicht neun Jahre alt, rennen auf mich zu. Sie packen das Laub und werfen es hoch in die Luft, um es auf sich selbst herunter regnen zu lassen. Sie sind so vergnügt und freue sich über mein Herbstlaub, dass ich meinen Schmerz völlig vergessen.

Der Herbst, denke ich, hat doch auch noch seine schönen Seiten.


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