#WritingFriday #2: Mein Begriff von Freiheit

Huhu,

schön, dass du wieder bei mir vorbeischaust. Heute wollen wir uns wieder dem #WritingFriday widmen, einer Aktion von Elizzy von Read Books and Fall in Love.

Es geht darum, jeden Freitag ein Thema auszuwählen und darüber zu schreiben, eine Geschichte, ein Gedicht oder was auch immer.

Folgende Themen sind für den Januar vorgegeben:

  • Erzähle von einem Moment, der den weiteren Verlauf deines Lebens fundamental hätte verändern können.
  • Beschreibe den letzten Traum, an den du dich erinnerst, so detailliert wie möglich.
  • Schreibe einen Brief an dich als 15-jährige/r (Check!)
  • Überrede einen Veganer, eine Currywurst mit dir zu essen.
  • Dein Begriff von Freiheit

Heute möchte ich mich dem letzten Themenvorschlag widmen und über meinen Begriff von Freiheit schreiben.

writing friday

Mein Begriff von Freiheit

Freiheit – jeder will sie und doch bleibt sie den meisten verwehrt. Ich meine okay, wir leben in einem sozialen, demokratischen Staat, haben sämtliche Freiheiten wie Pressefreiheit oder Versammlungsfreiheit und damit schon ziemlich viel an Freiheit erreicht, das eigentlich keine Selbstverständlichkeit sein sollte.

Und dennoch sind viele Menschen unfrei. Wir haben zwar freie Berufswahl, doch es gibt einige Menschen, die einen Brotjob haben, der ihnen keinen Spaß macht. Man schleppt sich zur Arbeit und würde eigentlich viel lieber etwas anderes machen.

Ich bin ja ein Befürworter des bedingungslosen Grundeinkommens. Ich finde, jeder sollte die Chance haben, das im Leben zu tun, wofür er brennt. Doch viele können es nicht tun, weil sie davon nicht leben könnten. Dieses Problem lässt sich mit dem bedingungslosen Grundeinkommen beheben. Ich finde, man sollte es zumindest einmal ausprobieren, ob man der Bevölkerung damit nicht ein besseres Leben ermöglichen könnte.

Aber nicht nur die Arbeit macht uns unfrei, sondern auch unsere eigene Gesinnung. Wenn wir ständig bestrebt sind, besser als andere zu sein, im Konkurrenzkampf mit Kollegen stehen oder einen hohen Ehrgeiz haben, stets nur erstklassige Arbeit abzuliefern, dann nimmt uns das die Freiheit. Freiheit bedeutet auch, unabhängig von anderen in unserem eigenen Tempo zu arbeiten und nicht ständig auf die Bestenlisten zu schielen. Wenn wir uns stets im Wettbewerb mit anderen sehen, dann macht uns das unfrei.

Eine interessante Lektüre dazu ist das Buch „Ausbruch zur inneren Freiheit“ von Peter Lauster. Überhaupt kann ich dir die Bücher von Lauster nur ans Herz legen. Sie sind philosophisch und sehr interessant.

 

9 Kommentare

  1. Ich stimme dir vollkommen zu in dem, was du sagst. Und selbst wenn wir in einer „Demokratie“ leben, ist es doch nicht so, da am Ende nur eine bestimmte Gruppe von Menschen über Gesetze oder ähnliches entscheidet. Und der originalwortlaut von Demokratie lautet ja: das Volk herrscht. Wenn dem so wäre, müsste es viel mehr Transparenz geben in dem, was zum Beispiel von den Politikern beschlossen wird. Ich denke, Meinungsfreiheit ist vorhanden, aber dabei bleibt es dann in diesem Prozess gewissermaßen.
    Viele Grüße

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    • Hallo,

      ja, da hast du recht, es sollte mehr Transparenz geben. Vielleicht auch mehr Volksentscheide oder sowas. Das meiste wird ja doch von den Politikern beschlossen und nicht vom Volk selbst.

      Liebste Grüße
      Emma

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  2. Sehr gut beigetragen. Ich bin auch eine Befürworterin des bedingungslosem Grundeinkommens. In Finnland wird das schon getestet und funktioniert ganz gut. Da kann ich die Beiträge von Andreas Popp empfehlen auf YouTube und seine Homepage http://www.wissensmanufaktur.net/.
    Wenn wir hier frei wären, würde das meiste andere sich von selbst regeln.
    Liebe Grüsse

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  3. Huhu,

    meiner Meinung nach sind wir alle selbst dafür verantwortlich, wie frei wir sind, mal abgesehen von einigen Ausnahmen. Aber das Thema kann man auch totdiskutieren. Schön, durch deinen Text zum Nachdenken angeregt zu werden.

    Hab ein schönes Wochenende!
    Alles Liebe,
    Elisa von Versgeflüster

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